Editorial Montafoner STANDpunkt Winter 2008/2009

Liebe Montafonerinnen, liebe Montafoner!
Mit Barack Obama wird erstmals ein Afroamerikaner Präsident von Amerika. Neuwahlen in Österreich - Bundeskanzler Gusenbauer muss gehen. Landeshauptmann Jörg Haider stirbt bei einem Verkehrsunfall. Wir lernen den Begriff „Lebensmensch“ kennen. Die Bankenkrise erschüttert die Weltwirtschaft und Banken brauchen Staatsgarantien, um überleben zu können. Mount-Everest-Erstbezwinger Sir Edmund Hillary stirbt im Jahr 2008 ebenso Fred Sinowatz oder erst vor wenigen Tagen TV-Ermittler Horst „Derrick“ Tappert.
Viele Ereignisse haben das Jahr 2008 geprägt. Jeder von uns hat zudem noch viele persönliche Erfahrungen gesammelt. Jetzt steht wieder ein Jahreswechsel bevor. Zeit, in die Zukunft zu blicken, und nicht Vergangenes Revue passieren zu lassen. Auf uns wartet viel Arbeit. Die wir beispielsweise im Projekt „Raumentwicklung Montafon“ konkret angehen, wobei vor allem der Verkehr im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Aber auch im Tourismus müssen wir enger kooperieren, sonst reift das Montafon nicht zur Perle, sondern bleibt nur Muschel, was wir alle nicht wollen. Deshalb ist und bleibt es wichtig, dass wir ein aktives Mitspracherecht haben, um die notwendigen Entscheidungen für eine gesicherte Zukunft unseres Montafons umsetzen zu können.
Wie sagte Benjamin Franklin einst so treffend: „Tradition heißt nicht, Asche zu bewachen, sondern die Glut anzufachen.“
Ich wünsche Ihnen im Namen des Standes Montafon sowie der Bürgermeister-Kollegen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
Ihr Erwin Bahl,
Standesrepräsentant
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