Donnerstag, 31. Dezember 2009
Montafoner STANDpunkt Winter 2009
Editorial Montafoner STANdpunkt, Ausgabe 10, Winter 2009/2010:
Liebe Montafonerinnen, liebe Montafoner!
Die Bankenkrise ist noch nicht ganz ausgestanden, die Kärntner Hypo Group Alpe Adria wird zum Milliardengrab und muss notverstaatlicht werden. Golf-Star Tiger Woods ist seit Wochen nur mehr wegen den Turbulenzen in seinem Privatleben im Gespräch und Formel-1-König Michael Schumacher hat rechtzeitig vor Weihnachten bekannt gegeben, dass er ab sofort wieder in der Motorsport-Königsklasse Vollgas geben wird. Die Landtagswahl ist geschlagen und in der Innerfratte ist mit Kops II das modernste Pumpspeicherkraftwerk der Welt ans Netz gegangen.
Das Jahr 2009 war geprägt von zahlreichen Ereignissen. Schöne, spannende, traurige, lustige. Jeder von uns hat in den vergangenen 365 Tagen seine ganz persönlichen Erfahrungen gesammelt. Vieles hat sich in diesem abgelaufenen Jahr auch bei uns im Montafon getan: die andauernde Realisierung der Montafon-Reha-Klinik, das erlebnisreiche Freibad in Schruns/Tschagguns samt dem geplanten Hotelprojekt mit Indoor-Badeanlage oder das gemeindeübergreifende Vorzeigeprojekt „Naturwärme Montafon“, nur um ein paar markante Beispiele zu nennen. Auch die Ausweitung des Nachtexpresses in einen Ganzjahresbetrieb wurde erreicht und mit dem spannenden, wissenschaftlich erarbeiteten und lesenswerten zweiten Buchband über die Montafoner Geschichte konnte eine historische Gesamtschau des Tales geschaffen werden.
Dennoch liegen noch zahlreiche Herausforderungen vor uns, denen wir uns mit vollem Tatendrang im neuen Jahr gerne stellen werden – wie beispielsweise die Umsetzung des Nordischen Konzepts, welches das Montafon durch Millioneninvestitionen nachhaltig stärken soll. Ich wünsche Ihnen im Namen des Standes Montafon sowie der Bürgermeister-Kollegen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr und viel Spaß beim Lesen des mittlerweile zehnten Montafoner STANDpunkts.
Ihr Erwin Bahl,
Standesrepräsentant
Freitag, 6. November 2009
Montafoner STANDpunkt Herbst 2009
Editorial Montafoner STANDpunkt Herbst 2009:
Liebe Montafonerinnen, liebe Montafoner!
Ereignisreichen Wochen liegen hinter uns. Große Herausforderungen vor uns. Dieser Tage haben beispielsweise die Bergbahnen des Tales ihre aktuellen Winterpläne präsentiert. Millionen Euro wurden in die Verbesserung der Skigebiete investiert und durch gezielte Marktbearbeitung soll unser Tal auch in Zukunft als Wintersportregion gesehen werden. Bis dahin wartet allerdings noch viel Arbeit auf uns alle.
Ende Oktober wird das interkommunale Großprojekt „Naturwärme Montafon“ der Gemeinden Schruns, Tschagguns, Bartholomäberg sowie der Montafonerbahn AG und dem Stand Montafon Forstfonds offiziell mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. Wir haben die Zeichen der Zeit längst erkannt und setzen mit dem Rohstoff Holz die Weichen für eine unabhängige Energiezukunft mit Blick auf die regionale Wertschöpfung. Zudem entlasten wir die Umwelt merklich, werden neben der Produktion von 100-prozentigem Ökostrom dank des Naturwärme-Heizkraftwerks auch 2,5 Millionen Liter Heizöl im Jahr eingespart und etwa 8000 Tonnen schädliches CO2.
Auch die Realisierung der Rehaklinik in Schruns (25-Millionen-Euro-Investition) schreitet zügig voran und bringt dem Montafon einen weiteren Pluspunkt als Gesundheitsregion und entsprechende Besucherfrequenzen. Zudem werden zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen und die gesamte Region nachhaltig gestärkt.
Ich wünsche Ihnen im Namen des Standes Montafon einen schönen Herbst sowie viel Vergnügen beim Lesen des aktuellen „STANDpunkts.“
Erwin Bahl,
Standesrepräsentant

Montag, 17. August 2009
Montafoner STANDpunkt Sommer 2009
Editorial Montafoner STANDpunkt Ausgabe Sommer 2009:
Liebe Montafonerinnen, liebe Montafoner!
Sommer. Sonne. Freizeit – viele Montafoner freuen sich auf ihre wohlverdienten Ferien und auf schöne Stunden im neuen Freibad in Schruns/Tschagguns oder den anderen Bädern im Tal. Dazu passend heißt es derzeit im Montafon – auf zu neuen Ufern. Viele Projekte stehen an und müssen gemeinsam von allen Verantwortlichen aus Politik, Tourismus und Wirtschaft angegangen werden.
Das Verkehrsproblem ist wegen der Baustelle an der L188 in Schruns aktueller denn je. Nach vielen Beschwerden hoffen wir, dass es gelingt, gemeinsam mit dem Land die langen Wartezeiten zu verringern und für eine bessere Abwicklung zu sorgen.
Der Verkehr wird derzeit auch im Rahmen des gemeindeübergreifenden Projekts „Raumentwicklung Montafon“ beleuchtet. Generell müssen wir im Tal noch weiter über die einzelnen Kirchtürme blicken und unsere Zusammenarbeit – unter anderem bei gemeinsamen Infrastrukturen – intensivieren.
Dass das Montafon ein Kleinod ist, wissen alle, die hier leben. Und auch wirtschaftlich können wir einiges bieten. Mit dem Montafoner Sommer vom 11. bis 26. Juli verwandelt sich die Region zudem in eine kulturelle Hochburg, die mit vielen Veranstaltungen für jeden Geschmack das Richtige bietet und das Montafon als Kultur- und Musikregion weiter wachsen lässt.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des Standes einen schönen Sommer sowie viel Spaß beim Lesen der aktuellen Ausgabe des „Montafoner STANDpunkts.“
Erwin Bahl,
Standesrepräsentant
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Mittwoch, 20. Mai 2009
Montafoner STANDpunkt Ausgabe Frühjahr 2009
Editorial Montafoner STANDpunkt Ausgabe Frühjahr 2009:
Liebe Montafonerinnen, liebe Montafoner!
Täglich erreichen uns neue Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft. Die Krise hat voll durchgeschlagen. Deshalb ist es ein Gebot der Stunde, dass wir uns für die Zukunft rüsten. Mit der Gründung der Montafon Tourismus GmbH haben wir im Tourismus einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Aber auch sonst gibt es gute Nachrichten aus dem Montafon. Mit der Realisierung der Rehaklinik in Schruns (25-Millionen-Euro-Investition) und dem rund 23-Millionen-Medical-Wellnesscenter in Tschagguns wird das Montafon immer mehr zur Gesundheitsregion. Zudem werden viele neue Arbeitsplätze im Tal geschaffen, was vor allem in der jetzigen Zeit mehr als nur positiv ist.
Ein wichtiges Thema für die nächsten Jahre wird die Umsetzung des Nordischen Konzepts, das in enger Zusammenarbeit mit dem Land Vorarlberg und ÖSV-Ikone Toni Innauer in den vergangenen Monaten erarbeitet wurde. Geplant ist der Bau mehrerer kleinerer Skisprung-Schanzen in Bezau sowie in Tschagguns, wo auch eine 95 Meter-Normalschanze für internationale Bewerbe entstehen soll. Weiters werden die Langlaufloipen ausgebaut. Insgesamt werden von Bund, Land, den Regionen Bregenzerwald und Montafon sowie mit EU-Förderungen neun Millionen Euro investiert. Ein kräftiges Zeichen, um der Wirtschaftskrise entgegen zu wirken.
Ich wünsche ihnen im Namen des Standes Montafon viel Spaß bei der aktuellen Ausgabe des Montafoner STANDpunkts sowie einen schönen Frühling.
Standesrepräsentant
Dr. Erwin Bahl
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Donnerstag, 22. Januar 2009
Montafoner STANDpunkt Ausgabe Winter 2008/2009
Editorial Montafoner STANDpunkt Winter 2008/2009
Liebe Montafonerinnen, liebe Montafoner!
Mit Barack Obama wird erstmals ein Afroamerikaner Präsident von Amerika. Neuwahlen in Österreich - Bundeskanzler Gusenbauer muss gehen. Landeshauptmann Jörg Haider stirbt bei einem Verkehrsunfall. Wir lernen den Begriff „Lebensmensch“ kennen. Die Bankenkrise erschüttert die Weltwirtschaft und Banken brauchen Staatsgarantien, um überleben zu können. Mount-Everest-Erstbezwinger Sir Edmund Hillary stirbt im Jahr 2008 ebenso Fred Sinowatz oder erst vor wenigen Tagen TV-Ermittler Horst „Derrick“ Tappert.
Viele Ereignisse haben das Jahr 2008 geprägt. Jeder von uns hat zudem noch viele persönliche Erfahrungen gesammelt. Jetzt steht wieder ein Jahreswechsel bevor. Zeit, in die Zukunft zu blicken, und nicht Vergangenes Revue passieren zu lassen. Auf uns wartet viel Arbeit. Die wir beispielsweise im Projekt „Raumentwicklung Montafon“ konkret angehen, wobei vor allem der Verkehr im Mittelpunkt der Betrachtung steht. Aber auch im Tourismus müssen wir enger kooperieren, sonst reift das Montafon nicht zur Perle, sondern bleibt nur Muschel, was wir alle nicht wollen. Deshalb ist und bleibt es wichtig, dass wir ein aktives Mitspracherecht haben, um die notwendigen Entscheidungen für eine gesicherte Zukunft unseres Montafons umsetzen zu können.
Wie sagte Benjamin Franklin einst so treffend: „Tradition heißt nicht, Asche zu bewachen, sondern die Glut anzufachen.“
Ich wünsche Ihnen im Namen des Standes Montafon sowie der Bürgermeister-Kollegen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
Ihr Erwin Bahl,
Standesrepräsentant
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